25 kg VitiSan®
Dieses Produkt hat keine Zulassung im Haus und Kleingartenbereich.
Sie müssen uns Ihren Sachkundenachweis Pflanzenschutz zukommen lassen.
Ein Versand ist erst nach Vorlage des Sachkundenachweises Pflanzenschutz möglich.
Wirkstoff: 994,9 g/kg Kaliumhydrogencarbonat
Fungizid gegen Echten Mehltau an Reben
Produktbeschreibung
VitiSan® ist ein Kontaktfungizid mit vorbeugender (präventiver) und rückwirkender (kurativer) Wirkung gegen pilzliche Krankheitserreger. VitiSan® hat eine austrocknenede Wirkung auf Hyphen und Sporen pilzlicher Krankheitserreger. Ein Kontakt von Krankheitserregern mit dem Spritzbelag von VitiSan® führt zum Platzen und Eintrocknen, wodurch eine Infektion verhindert wird. Für die Wirksamkeit von VitiSan® ist es wichtig, einen möglichst lückenlosen Belag auf der Pflanze zu erreichen.
Anwendungsdetails Weinbau
Gegen Echten Mehltau (Uncinula necator) von der Entfaltung des 2. Laubblattes bis Weichwerden der Beeren an Tafel- und Keltertrauben
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl Behandlungen
In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
Abstand: 3 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Basisaufwand: 3 kg/ha in maximal 400 l/ha Wasser
ES 61: 6 kg/ha in maximal 800 l/ha Wasser
ES 71: 9 kg/ha in maximal 1.200 l/ha Wasser
ES 75: 12 kg/ha in maximal 1.600 l/ha Wasser
Anwendungsdetails Kernobst
Die Zulassung von VitiSan® wurde gemäß Art. 53 der VO (EG) Nr. 1107/2009 i. V. m. §29 PflSchG ab dem 01.04. bis zum 29.07.2016 für 120 Tage erteilt.
Gegen Schorf (Venturia spec.) und Regenflecken
Bei Befallsgefahr ab Infektionsbeginn
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl Behandlungen
In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
Abstand: 3 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwand: 2,5 kg/ha und je m Kronenhöhe in maximal 500 l/ha und je m Kronenhähe Wasser
Anwendungsdetails Gemüsebau
Gegen Echte Mehltaupilze von der Entfaltung des 2. Laubblattes bis zum Erreichen der art-/sortentypischen Größe an Endivie und Feldsalat im Freiland und Gewächshaus
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl Behandlungen
In der Anwendung: 10
In der Kultur bzw. je Jahr: 10
Abstand: 5 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwand: 3 kg/ha in maximal 400 l/ha Wasser
Wartezeit: 1 Tag
Anwendungsdetails Zierpflanzen
Gegen Echten Mehltau von der Entfaltung des 2. Laubblattes bis zum Erreichen von 50 cm Pflanzengröße anZierpflanzen im Gewächshaus und Freiland
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl Behandlungen
In der Anwendung: 10
In der Kultur bzw. je Jahr: 10
Abstand: 5 bis 7 Tagen im Gewächshaus
7 bis 10 Tagen im Freiland
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwand: 3 kg/ha in in 1.000-2.000 l Wasser/ha
Zulassungsnummer |
027593-00 |
Zulassungsinhaber |
Biofa GmbH |
Weitere Vertriebsfirmen |
Biofa GmbH |
Zulassungsende |
31.10.37 |
Wirkungsbereich |
Fungizid |
Wirkstoffgehalt |
989,9 g/kg Kaliumhydrogencarbonat |
Formulierung |
Wasserlösliches Pulver |
Gefahrenhinweise (GHS) |
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten. |
Sicherheitshinweise (GHS) |
Inhalt/Behälter ... zuführen. |
|
Kennzeichnung nach PflSchMV |
SP 1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.) |
|
Anwendungs- bestimmungen |
SF275-EEWE: Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Weinbau bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden. SF275-7OS: Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen innerhalb von 7 Tagen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden. |
|
Auflagen |
SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. SB005: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten. SB010: Für Kinder unzugänglich aufbewahren. SB111: Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten. SB166: Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen. SF245-02: Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden. SS206: Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln. WH952: Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist die Angabe zur Kennzeichnung des Wirkungsmechanismus als zusätzliche Information direkt jedem entsprechenden Wirkstoffnamen zuzuordnen. WMFUN: Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): unbekannt |
|
Pflanzenschutzmittel mit geringem Risiko |
Ja |
|
Hinweise |
NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). NN1001: Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft. NN1002: Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft. |