2 x 400 = 800g Pledge 75 WP = Sumimax = Vorox F mit dem Wirkstoff: 500 g/kg Flumioxazin Dieses Produkt hat keine Zulassung im Haus und Kleingartenbereich.
Ein Versand ist erst nach Vorlage des Sachkundenachweises Pflanzenschutz möglich.
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Spritzmittel gegen ein- und zweikeimblättrige Unkräuter und Moose auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen sowie in Ziergehölzen. Hinweis: Auf der Abbildung ist Vorox vom Hersteller Speiss Urania als Beispiel zu sehen.
Um unseren Kunden immer das günstigste Angebot machen zu können, kaufen wir dieses Produkt nach Wirkstoff bei dem günstigsten Hersteller ein.
Daher verschiedene Hersteller möglich, aber immer mit:
Wirkstoff: 500 g/kg Flumioxazin
Wirkungsweise:
Die Wirkung von Vorox F beruht auf einer Hemmung des Enzyms Protoporphyrinogen-Oxidase (PPO), das an der Chlorophyllsynthese beteiligt ist. Dies führt zur Zerstörung der Zellmembranen und zum Absterben des Pflanzengewebes.
Vorox F wird sowohl über den Boden bei der Keimung als auch über das Blatt aufgenommen. Die Bodenwirkung führt bei den keimenden Unkräutern zu Nekrosen, und sie sterben kurz nach dem Auflaufen ab.
Nach einer Behandlung bereits vorhandener Unkräuter, wird der Wirkstoff schnell ins Pflanzengewebe aufgenommen und verursacht nach kurzer Zeit Welke, Chlorosen und schließlich Nekrosen. Die herbizide Wirkung tritt nach 1 - 3 Tagen ein. Die beste Wirkung wird bis zum Stadium BBCH 12 der Unkräuter erreicht (2. Laubblatt entfaltet). Helles Sonnenlicht und feuchter Boden beschleunigen die Wirkung. Wirkstoff: 500 g/kg Flumioxazin
Wirkungsspektrum:
gut bis ausreichend bekämpfbar im Vorauflauf:
Behaartes Schaumkraut („Springkraut“), Ehrenpreis-Arten, Habichtskraut, Hirtentäschel, Hornfrüchtiger Sauerklee, Hornkraut, Hühnerhirse, Jährige Rispe, Kamille, Kanadisches Berufskraut, Klettenlabkraut, Kreuzkraut, Kriechender Hahnenfuß, Melde, Moose einschl. Lebermoos, Ruhrkraut, Schwarzer Nachtschatten, Sternmoos (Sagina), Stiefmütterchen, Straußgras, Taubnessel, Tellerkraut, Trespenarten, Vergissmeinnicht, Vogelmiere, Waldsumpfkresse, Wegerich-Arten, weicher Storchschnabel, Weiden-Anflug, Weidenröschen, Wiesenfuchsschwanz, Wiesenschaumkraut, Windhalm
nicht ausreichend bekämpfbar:
vorhandene Unkräuter in Winterruhe vor dem Wiederaustrieb, z. B. Giersch, Große Brennessel, Quecke, Rainfarn, Schachtelhalm, Wiesenkerbel sowie Löwenzahn und Weißklee
gut bis ausreichend bekämpfbar im Nachauflauf:
Behaartes Schaumkraut („Springkraut“), Ehrenpreis-Arten, Hirtentäschel, Hornkraut, Kamille, Klettenlabkraut, Kreuzkraut, Melde, Moose einschl. Lebermoos, Ruhrkraut, Sauerampfer, Schwarzer Nachtschatten, Spitzwegerich, Stiefmütterchen, Taubnessel, Tellerkraut, Vogelmiere, Waldsumpfkresse, Weidenröschen, Wiesenschaumkraut
nicht ausreichend bekämpfbar:
alle mehrjährigen Unkräuter sowie große, etablierte Unkräuter,
z. B. Beifuß, Breitwegerich, Jährige Rispe, Kanadisches Berufskraut, Kriechender Günsel, Kriechender Hahnenfuß, Löwenzahn, Schafgarbe, Sternmoos (Sagina)
Aufwandmengen:
Wege und Plätze mit Holzgewächsen gegen einjährige ein- und zweikeimblättrige Unkräuter und Moose mit 1,2 kg/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha spritzten.
Maximal eine Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr.
Ziergehölze:
Bei frisch bearbeitetem Boden und Vorauflauf bzw. frühem Nachauflauf der ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter und Moose sind nach eigenen Erfahrungen (z. B. in der Baumschule) Aufwandmengen von 300 - 600 g/ha ausreichend.
Maximal eine Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr. Umrechnungstabelle für Aufwandmengen
Anzahl wasserlöslicher Beutel | Behandelbare Fläche |
Anzahl wasser- löslicher Beutel | Wege und Plätze mit Holzgewächsen (1,2 kg/ha) | Ziergehölze (300 - 600 g/ha) |
30 g (1 Beutel) | 250 m² | 1.000 m² - 500 m² |
60 g (2 Beutel) | 500 m² | 2.000 m² - 1.000 m² |
90 g (3 Beutel) | 750 m² | 3.000 m² - 1.500 m² |
120 g (4 Beutel) | 1.000 m² | 4.000 m² - 2.000 m² |
1,2 kg (40 Beutel) | 1 ha | 4 ha - 2 ha |
Anwendungszeit:
Die Anwendung von Vorox F erfolgt vom zeitigen Frühjahr bis Ende Sommer im Vorauflauf oder kurz nach dem Auflaufen der Unkräuter.
Aufgrund der Aufnahme über Keimling und aufgelaufene Unkräuter ist die Wirkung von Vorox F weitgehend unabhängig von der Witterung. Die Anwendung ist auch bei kühlen Temperaturen möglich, die Wirkung wird durch nachfolgenden Frost und Niederschläge nicht wesentlich beeinträchtigt. Die beste Wirkung wird bis zum Stadium BBCH 12 der Unkräuter erreicht (2. Laubblatt entfaltet).
Bienen: nicht bienengefährlich (B4) Verpackungseinheit: 2 x 400 = 800 g Beutel/Dose (verschidene Hersteller, je nach Warenverfügbarkeit, aber immer Wirkstoff: 500 g/kg Flumioxazin)