Ratron® Giftweizen
Dieses Produkt hat keine Zulassung im Haus und Kleingartenbereich.
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Ein Versand ist erst nach Vorlage des Sachkundenachweises Pflanzenschutz möglich.
Schnellwirkender Weizenköder zur gezielten Feldmausbekämpfung im Ackerbau, Gemüse-, Obst- und Zierpflanzenbau sowie auf Grünland (Wiesen und Weiden).
1 kg Eimer -0692-042
Zulassung gem. BVL
034041-00/00
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden.
Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Warnhinweise und -symbole beachten.
Eigenschaften und Wirkungsweise
Ratron® Giftweizen ist ein schnell wirkender, anwendungsfertiger Weizenköder mit dem Wirkstoff Zinkphosphid (25 g/kg)
zur Bekämpfung von Feld-, Erd- und Rötelmäusen. Ratron® Giftweizen ist besonders feuchtigkeitsbeständig und nicht keim-
fähig.
Durch eine innovative Formulierungstechnologie wird eine Wirkstoffausgasung vor Köderaufnahme, auch durch den Einfluss
von Bodenfeuchtigkeit, verhindert. Dies bedeutet eine deutliche Verringerung der Köderscheu durch Mäuse und einen zusätz-
lichen Schutz für den Anwender. Die volle Wirkung und Attraktivität bleibt bis zur Aufnahme durch die Mäuse erhalten.
Erst durch den Einfluss von Magensäure nach der Aufnahme setzt die Wirkung des Köders ein. Der Wirkstoff Zinkphosphid
entwickelt im Magen der Mäuse unter Einfluss der Magensäure Phosphin (Phosphorwasserstoff). Phosphin ist ein sehr starkes
Stoffwechsel- und Nervengift und tötet Mäuse innerhalb von 1 bis ca. 3 Stunden. Der Wirkstoff wird dabei vollständig abge-
baut und kann deshalb keine Sekundärvergiftungen verursachen.
Gebrauchsanleitung
Ratron® Giftweizen ist im Acker-, Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenbau (im Freiland als auch im Gewächshaus), im Weinbau
sowie Grünland (Wiesen und Weiden als auch Flughafengelände) (BVL, amtliche Zulassungsnummer:
034041-00/00) zugelassen.
Gegen Feld-, Erd- und Rötelmäuse werden in jedes Mäuseloch 5 Körner Ratron® Giftweizen gestreut. Die Dosierung ent-
spricht bei mittlerem Befall etwa einer Aufwandmenge von 1 - 2 kg/ha.
Durch den Einsatz einer Giftlegeflinte beim verdeckten Ausbringen von Ratron® Giftweizen in die Mäuselöcher wird der
Zeitaufwand gegenüber anderen Verfahren erheblich verringert. Hierbei kommt der Anwender bei sachgerechter Anwendung
gemäß Gebrauchsanleitung zudem nicht in Berührung mit dem Köder.
Um eine optimale Wirkung von Ratron® Giftweizen zu gewährleisten, sollte es 3-4 Tage nach der Ausbringung trocken bleiben.
Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die offene Auslage verboten ist. Dies bedeutet, dass
Ratron® Giftweizen wie jedes andere Giftweizenprodukt nicht breitwürfig gestreut werden, sondern nur verdeckt
(unterirdisch) ausgebracht werden darf.
Anwendungsbereich(e)Kultur Indikation Dosierung Maximaler Verfahren Anwendungs- Wartezeit
Mittelaufwand zeitpunkt
Ackerbaukulturen Feld-, Erdmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf (F)
Grünland (Wiesen,
Weiden,
Flughafengelände)
Feld-, Erdmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf (F)
Gemüsekulturen Feld-, Erdmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf (F)
Forst Feld-, Erd-, Rötelmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf (F)
Weinbau Feld-, Erdmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf (F)
Obstkulturen Feld-, Erd-, Rötelmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf (F)
Zierpflanzenbau Feld-, Erdmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf (N)
Gemüsekulturen
(Gewächshaus) Feld-, Erdmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf (F)
Obstkulturen
(Gewächshaus) Feld-, Erd-, Rötelmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf (F)
Zierpflanzenbau
(Gewächshaus) Feld-, Erdmaus 5 Stück pro Loch 2 kg/ha Verdeckt Bei Bedarf